Pelagia Kolotouros bringt Bewegung in das vertraute Bild von Lacoste. Wir Tennisfans bei THE Stylemate sind begeistert.
Ein weißes Polo nach einem langen Match hat mit seinem frisch gebügelten Gegenstück wenig gemeinsam. Es klebt am Körper, ist zerknittert, am Saum bleibt rote Erde hängen. Genau dieser Moment macht Lacostes Frühjahr/Sommer-Kollektion 2027 für uns so spannend.
Am 4. Oktober zeigte Kreativdirektorin Pelagia Kolotouros auf dem Court Philippe-Chatrier in Roland-Garros eine Garderobe, die den Sport über seine körperlichen Spuren erzählt. Weiße Stoffe wirken von Sandplatzstaub gezeichnet, Oberflächen erscheinen feucht und knittrig. Kleidung bekommt etwas Erlebtes.
Ein wenig Unordnung steht dem Krokodil
Als ausgesprochene Tennisfans mögen wir die Verbindung von Lacoste und dem Court schon lange. Umso mehr begeistert uns dieser Shift. Das vertraute Polo verliert seine brave Selbstverständlichkeit: Kragen lassen sich eigenwillig formen, das Krokodil steht plötzlich Kopf, Silhouetten spielen mit Weite und Körpernähe.
Die Tennisreferenz bekommt dadurch eine andere Spannung. Schweiß, Reibung und die vermeintlichen Abnutzungserscheinungen werden zu gestalterischen Mitteln. Diese bewusst erzeugten Spuren geben den Entwürfen eine Sinnlichkeit, die dem gepflegten Lacoste-Bild ausgesprochen gut steht.
Für uns liegt darin der Reiz dieser Kollektion: Eine Marke mit so klaren Erkennungszeichen lässt Bewegung zu. Ihre Geschichte bleibt sichtbar und fühlt sich plötzlich wieder offen an.
Wie das auf dem Laufsteg aussieht? Das Video der Show findet ihr hier. Wir sind gespannt, was ihr darin seht.







