Im Boutiquehotel Solea Südtirol wandert das Licht über die Hänge, verliert sich im Wasser und weicht langsam der Dunkelheit…
Aus Meran kommend, scheint es, als müsse man nur der Sonne folgen, um ins Solea Südtirol zu gelangen. Das Boutiquehotel in Schenna, oberhalb der Kurstadt, ist dem Licht ganz nah – und zugleich der Dunkelheit nicht fern. Ein Zusammenspiel, das hier seine ganz eigene Strahlkraft entfaltet.
Wo die Sonne Schatten wirft
Wie stimmig, dass das Hotel Solea diesen Namen trägt: fast wie eine stille Hommage an die Sonne – il sole –, die Schenna so verwöhnt und ihren goldenen Schein über die sanften Hänge bis weit hinab ins Tal legt.


Und wo viel Licht ist, da ist auch Schatten. Es ist ein poetisches Spiel, wenn sich das Dunkel der Palmblätter im stillen Wasser des Pools verliert, ein Schleier durch die Vorhänge wandert und unter dem Sonnenschirm ein stiller Rückzugsort entsteht.

Im Gleichgewicht
Das Interieur fängt diesen Kontrast auf seine eigene stimmige Weise ein. Anthrazitfarbene Wände, dunkles Leder in der Bar und der graue Steinboden im Eingangsbereich bilden eine erdende Basis. Dazwischen treten hellere Akzente umso stärker hervor: echter Kerzenschein, ein gelber Luster, gezielt gesetzte Stimmungslichter. Und irgendwo dazwischen der Gong der Klangschalenmeditation, der die Atmosphäre für einen Moment noch weiter ins Innere zieht.


Wer hierherkommt, möchte loslassen. Vielleicht zu zweit – wie Yin und Yang, die erst im Zusammenspiel ihre ganze Balance finden. Auch das Luxury All Inclusive folgt diesem Gedanken: Es nimmt dem Aufenthalt das Dazwischen. Kein Rechnen, kein Organisieren, kein Abwägen – nur die Gewissheit, dass für alles gesorgt ist.
Tagsüber zieht man ruhige Bahnen durch den frischen Salzwasserpool. Später spürt man die Wärme der Panoramasauna, den Blick weit über den Horizont gerichtet. Darf’s vielleicht noch ein Spritz sein?

Und dann geht die Sonne unter..
Zum mehrgängigen Menü auf der einladenden Terrasse wird Wein eingeschenkt. Edle Tropfen, gewachsen an den sonnengeküssten Hängen rund um Meran und vollendet in den dunklen Kellereien, etwa vom benachbarten Weingut Schloss Rametz der Familie Schmid. Wer genau schaut, entdeckt auch die Anspielungen an den Wein im Haus: Liegen aus Weinfässern im Spa Bereich, eine gusseiserne Outdoordusche mit Weinblättern oder Weinkisten als Namensschilder der Zimmer.



In der Nacht wird gespielt. Il capo Hannes Illmer wechselt vom Casual Fit zum Smoking, vom charmanten Gastgeber zum versierten Croupier.
Noch eine Karte oder lieber stehen bleiben? Beim Blackjack liegt die 21 zum Greifen nah – und mit ihr die Frage, wie viel Glück man dem Moment überlässt. Gewinnen oder verlieren? Am Ende gehört beides dazu.
Man kommt ins Gespräch. Die Sternen durchbrechen den tiefblauen Nachthimmel. In der Bar trifft man sich wieder. Oder zieht sich zurück mit einem rubinrotem Negroni am Tisch und der Sonne im Herzen.

Fotos: Nicolo dalle Molle, Daniele Paternoster







