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Manche Orte haben ein Gedächtnis. Das 1477 Reichhalter in Lana ist so einer. Vor 500 Jahren wurde es erstmals erwähnt, es war Wirtshaus, Säge, Mühle, Metzgerei. Und dann: ein Jahrzehnt lang Stille. Die Türen blieben geschlossen, das Leben zog vorbei – bis jemand wieder genauer hinsah.
Der renommierte australische Architekt John Wardle hat die Kew Residence, sein Einfamilienhaus in Melbourne, neugestaltet – und mit viel Holzhandwerk einen Ort geschaffen, der „das Leben und die Leidenschaft“ zelebriert.
Die Singapore Botanic Gardens sind nicht nur UNESCO-Weltkulturerbe. Sie beheimaten mit dem National Orchid Garden auch ein architektonisches Vorzeigeprojekt: Das...
Tromsø erhält aktuell ein neues kulturelles Herz. Auf dem Gelände der ehemaligen Mack-Brauerei entsteht ein Quartier, das künftig die Arctic Philharmonic, das Northern Norwegian Art Museum sowie ein Kulturzentrum beherbergen wird: Samklang.
Der Mercado Nicolás Bravo ist in mehrfacher Hinsicht mehr als nur ein Markt. AIDIA STUDIO entwarfen ein Sozialprojekt, das der Community Gelegenheit gibt, ihr Können und Handwerk zu präsentieren. Darüber hinaus besticht es als architektonischer Hingucker.
Manche Orte müssen gar nicht neu erfunden werden, nur ein bisschen umgedacht. So wurde aus dem einstigen schlichten Campingplatz am Rande von Aschau im Chiemgau ein stilvolles modernes Chaletdorf - ohne dabei auch nur einen Hauch der innigen Verbindung zur Natur zu verlieren. Im Gegenteil. Mit den Agrad Chalets ist ein Kraftort entstanden, der sich leise in seiner Umgebung einfügt und luxuriös ist, ohne es laut auszusprechen.
Das alte Haus am Kirchplatz gibt es schon lange. In seinen ältesten Teilen reicht es bis ins Jahr 1661 zurück, ein Datum, das sich in die kunstvoll verzierten Balken der Stube eingeschrieben hat. Heute ist das Refugium Lunz ein Gästehaus, umgesetzt von Partnern aus dem FORMDEPOT, die schon vielen alten Gebäuden zu neuem Glanz verholfen haben.
Mit einer aufragenden Spirale aus Holz, die Beethovens „Ode an die Freude“ in den Himmel zeichnet, zeigt Österreich auf der Expo 2025 in Osaka, wie Architektur, Musik und Nachhaltigkeit zu einem poetischen Gesamtkunstwerk verschmelzen. Entworfen von BWM Designers & Architects in Zusammenarbeit mit facts and fiction, ist der Pavillon eine Einladung zur gemeinschaftlichen Zukunftsgestaltung – musikalisch gedacht, architektonisch komponiert.
Ein Löffel, der durch weiches Eigelb gleitet, das Licht, das durch milchige Fenster fällt oder das Klingen eines Glases am Abend: Manchmal sind es nicht die lauten Töne, sondern die leisen Momente, die im Gedächtnis bleiben. In einem historischen Bankgebäude im Herzen des Tokioter Finanzviertels befindet sich das von Claesson Koivisto Rune gestaltete Designhotel K5. Neben Zimmern, Eingangsbereich und einem Pop-up-Space beherbergt es auch drei kulinarische Spots, bei denen es nicht nur ums Waffeln-Essen und Sake-Trinken geht, sondern um das Entdecken von Momenten, die funkeln, ohne laut zu sein.
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