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250 Jahre ALBERTINA – Große Vergangenheit, mutige Zukunft

Ein Jubiläum zwischen Welterbe, Perspektivwechsel und kultureller Verantwortung

Seit 1776 steht die ALBERTINA für eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt. Im Jahr 2026 feiert das Wiener Museum sein 250-jähriges Bestehen – nicht mit nostalgischem Rückblick allein, sondern mit einem selbstbewussten Blick nach vorne. Unter dem Leitthema „Große Vergangenheit – Große Zukunft“ entfaltet sich ein Jubiläumsprogramm, das das eigene Erbe neu liest, hinterfragt und für kommende Generationen weiterdenkt.

Gute Kunst ist zeitlos – und genau darin liegt ihre Zukunft.

Die Sammlung als Kraftzentrum

Im Zentrum des Jubiläumsjahres steht die eigene Sammlung: ein kultureller Schatz von Weltrang, der nicht nur bewahrt, sondern aktiv weiterentwickelt wird. Generaldirektor Ralph Gleis beschreibt die ALBERTINA als inspirierendes Kraftzentrum – offen für Innovation, neue Erzählungen und einen Dialog mit dem Publikum. Die Frage lautet nicht nur: Was war? Sondern vor allem: Was kann daraus entstehen?

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Drei Ausstellungen – drei Perspektivwechsel

Drei große Jubiläumsausstellungen eröffnen neue Zugänge zur Sammlung:

  • Faszination Papier lädt zu einem Entdeckungspfad durch das traditionsreiche Medium Papier ein – sinnlich, überraschend und interaktiv.
  • Sammeln für die Zukunft rückt mit Erzherzogin Marie Christine erstmals jene Frau ins Zentrum, die maßgeblich an der Gründung und Ausrichtung der Sammlung beteiligt war. Ikonen von Albrecht Dürer bis Egon Schiele erzählen hier nicht nur Kunst-, sondern auch Sammlungsgeschichte.
  • Künstlerinnen der ALBERTINA stellt weibliche Positionen aus Jahrhunderten in einen epochenübergreifenden Dialog – ein sichtbares Zeichen eines laufenden Forschungsprozesses und eines bewussten Perspektivwechsels.
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Internationale Highlights & zeitgenössische Positionen

Das Jubiläumsjahr spannt einen weiten Bogen: von Honoré Daumiers politischer Karikatur über große Gegenüberstellungen von Pablo Picasso und Francis Bacon bis hin zu zeitgenössischen Formaten an der Schnittstelle von Kunst und Popkultur. Retrospektiven, Hommagen und Ausstellungen zu Künstlerinnen wie Helga Philipp oder Shara Hughes unterstreichen den Anspruch, historische Relevanz und Gegenwartskunst gleichwertig zu denken.

Offen für alle – Kunst als gemeinsames Erlebnis

Kunst soll verbinden. Deshalb lädt die ALBERTINA 2026 zu zahlreichen partizipativen Formaten: freier Eintritt am Geburtstag des Hauses, Familienprogramme, interaktive Ausstellungen, Kindervernissagen und neue Vermittlungsangebote wie die Kurzformate „Schau mal …“. Auch international wird das Jubiläum gefeiert – von New York bis Rom.

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250 Jahre ALBERTINA bedeuten nicht Stillstand, sondern Bewegung. Ein Museum, das seine Geschichte kennt – und daraus mutig Zukunft gestaltet.

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