Vorhang auf für eine Ikone, die nur dann die Bühne betritt, wenn sie bereit ist: Das Phantom ist das Aushängeschild des burgenländischen Weinguts K+K Kirnbauer. Eine begehrte Cuvée mit Kult-Charakter, um die sich Jahr für Jahr neue Geschichten ranken – und das seit ihrem ersten Auftritt im Jahr 1987.


Die seltenen Dinge sind stets die aufregendsten
Damals wagte Rotweinpionier Kirnbauer einen mutigen Schritt: Er vereinte erstmals verschiedene rote Rebsorten zu einem Cuvée. Was als Premiere begann, entwickelte sich rasch zu einer Erfolgsgeschichte. Seither wird jede neue Ausgabe des Phantoms mit großer Spannung erwartet.

Wer weiß schon, was hinter verschlossenen Türen passieren kann
Einmal im Jahr trifft sich ein ausgewählter Kreis aus Familie und Freunden, um zwölf im Barrique ausgebaute Weine zu verkosten – einzeln und in verschiedenen Assemblagen. Darunter der fürs Burgenland so typische Blaufränkisch sowie Cabernet, Merlot und Syrah. Nach einer Bedenkzeit von drei bis vier Tagen wird gemeinsam entschieden, welche Komposition „phantomable“ ist. Also würdig, den Namen als Nachfolger zu tragen.

Wer es einmal erlebt hat, vergisst es nicht
Mehr schwarz als rot, unergründlich, begehrlich. Es sind Begriffe, mit denen sich das Phantom nicht zufrieden geben scheint. Wer es beschreiben will, scheitert schnell… Die Worte verflüchtigen sich wie das Phantom selbst. Und doch gerät es nie in Vergessenheit. Was bleibt, ist ein Begriff, der seinem Charakter jedes Jahr zugeordnet wird…

Nichts ist so geheimnisvoll wie Reife
…um daraus ein eigenes Sujet zu gestalten, das die Geschichte des Jahrgangs einfängt. Sei es die Biozertifizierung und das Streben nach Großem oder das Wiederauftauchen des Phantoms, nachdem es im Jahr davor verschollen blieb. Ob im Hotel Sacher, in einem Oldtimer Rolls Royce oder mit einem Heißluftballon – für den begehrenswerten Hauptdarsteller werden keine Mühen gescheut.

Irren wäre unmenschlich
Das aktuelle Sujet zeigt ein Labyrinth. Es gilt den Weg zu finden… Wohin? Bestimmt zum Weinschrank, in der Hoffnung, darin das Phantom zu entdecken…

Fotos: Joachim Haslinger; Agentur kratkys.net







