Wie der japanische Künstler die Verbindung von Natur, Architektur und Champagner neu interpretiert
Mit der Fortsetzung der Kunstreihe “Conversations with Nature” setzt die Maison Ruinart 2026 ein poetisches Zeichen für Nachhaltigkeit, Wahrnehmung und die stille Kraft der Natur. Der japanische Künstler Tadashi Kawamata verwandelt Orte in sinnliche Erfahrungsräume – und lädt dazu ein, die Welt neu zu sehen.

Kunst, die Perspektiven verschiebt
Seit Jahren pflegt Ruinart einen einzigartigen Dialog zwischen Kunst und Natur. 2026 wird dieser Dialog mit Tadashi Kawamata fortgeführt – einem Künstler, der für seine ephemeren, architektonischen Interventionen bekannt ist. Seine Werke entstehen aus Holz, oft aus recycelten Materialien, und greifen subtil in bestehende Landschaften ein.
Ob fragile Stege, Hütten oder Beobachtungsplattformen: Kawamatas Installationen eröffnen neue Blickwinkel und verändern bewusst unsere Wahrnehmung von Raum, Maßstab und Natur.


Reims als Inspirationsquelle
Bei seinem ersten Besuch in den Weinbergen rund um die historische Adresse 4 RUE DES CRAYÈRES zeigte sich Kawamata tief beeindruckt von der Atmosphäre des Ortes – vom Morgennebel, der Feuchtigkeit der Luft bis hin zu den kaum sichtbaren Lebenswelten von Vögeln und Insekten.
Diese Eindrücke übersetzt der Künstler in Zeichnungen, Modelle und schließlich in großformatige Installationen. Seine Werke verstehen sich als „imaginäre Zufluchtsorte“ – poetische Antworten auf die Fragilität des Lebendigen.

Drei Installationen – ein Gesamtkunstwerk
Im Sommer 2026 entstehen in Reims drei permanente In-situ-Arbeiten:
Cabane, Nid und Observatoire.
Sie bilden ein Ensemble, das Kunst, Handwerk und Natur miteinander verbindet. Besucher:innen können die Installationen begehen, erleben und die „Schwingungen der Natur“ bewusst wahrnehmen – ein zentrales Element für die Harmonie des Champagners.
„Hier oben nimmt man jede Wetterlage ganz deutlich wahr … Ich möchte, dass die Besucher dem Vergehen der Zeit bewusst nachspüren.“



Zwischen Miniatur und Monument
Ein spannender Aspekt von Kawamatas Arbeit ist das Spiel mit Maßstäben. Modelle aus recyceltem Holz fungieren als konzeptuelle Vorstudien, bevor sie in monumentale Installationen übersetzt werden.
Diese Transformation vom Kleinen ins Große eröffnet neue Perspektiven auf Material, Raum und Zeit – und macht den kreativen Prozess selbst sichtbar.

Ruinart & die Kunst des Dialogs
Die Verbindung von Kunst und Natur ist tief in der DNA von Ruinart verankert. Bereits im 19. Jahrhundert setzte das Haus auf künstlerische Ausdrucksformen – heute arbeiten internationale Künstler:innen daran, ökologische Fragestellungen erfahrbar zu machen.
Kawamata reiht sich damit in eine Tradition ein, die Kunst nicht als Dekoration versteht, sondern als Medium für Bewusstsein und Veränderung.



Ein sinnliches Erlebnis zwischen Natur und Champagner
Die 4 RUE DES CRAYÈRES ist heute mehr als ein Ort der Champagnerproduktion – sie ist ein kultureller Erlebnisraum. Zwischen historischen Kreidekellern (UNESCO-Weltkulturerbe) und zeitgenössischer Architektur entsteht ein Ort, an dem sich Natur, Kunst und Handwerk verbinden.
Mit Kawamatas Intervention wird dieser Ort um eine weitere Dimension erweitert: eine Einladung, die Natur nicht nur zu sehen, sondern zu fühlen.








