Wie eine junge Designerin die Grenzen zwischen digitaler und physischer Welt neu definiert

Mit einer faszinierenden Verbindung aus CGI, Produktdesign und räumlicher Inszenierung betritt die Amsterdamer Designerin Kilian Vos die internationale Bühne. Im Rahmen der Milan Design Week 2026 präsentiert sie erstmals Arbeiten in Zusammenarbeit mit dem renommierten Designlabel Moooi – und eröffnet dabei eine neue Dimension des Erlebens zwischen Realität und Virtualität.
Das Surreale wird greifbar
Kilian Vos gehört zu einer neuen Generation von Designer:innen, die nicht mehr zwischen digital und analog unterscheiden – sondern beide Welten bewusst verschmelzen. Mit ihrem Hintergrund in CGI erschafft sie Objekte und Räume, die zugleich vertraut und fremd wirken. Ihre Arbeiten bewegen sich in einem Spannungsfeld aus Materialität und Illusion: Das Digitale fühlt sich physisch an, das Physische erscheint surreal.


Ihre Entwürfe sind mehr als Produkte – sie sind Experimente der Wahrnehmung. Skulpturale Möbelstücke, imaginierte Räume und hybride Objekte laden dazu ein, die eigene Realität neu zu hinterfragen. Dabei geht es Vos nicht nur um Ästhetik, sondern um ein neues Verhältnis zwischen Mensch, Objekt und Raum.


Mailand als Bühne für eine neue Design-Dimension
Im Rahmen der Milan Design Week 2026 feiert Vos ihr internationales Debüt – und das gleich mit einem starken Partner: Moooi. Ihre Teppichdesigns, ursprünglich als Vorschlag für Moooi Carpets entwickelt, überzeugten so sehr, dass sie nun Teil der offiziellen Kollektion sind. Sie werden exklusiv in Mailand präsentiert und markieren die einzigen neuen Teppichlaunches des Labels in diesem Jahr.


Die Präsentation findet sowohl im Superstudio Più als auch im Moooi Store im Zentrum Mailands statt – zwei Orte, die für immersive Design-Erlebnisse stehen und Vos’ visionären Ansatz perfekt ergänzen.
Dialog zwischen Vision und Handwerk
Was Vos’ Arbeit besonders macht, ist die konsequente Verbindung von virtueller Gestaltung und physischer Umsetzung. Ihre Designs entstehen im digitalen Raum, werden jedoch in reale Objekte übersetzt – ohne dabei ihre experimentelle Herkunft zu verlieren.
Dieser Dialog eröffnet neue Möglichkeiten:
- Formen, die physikalische Grenzen scheinbar überwinden
- Materialien, die sich visuell transformieren
- Räume, die zwischen Realität und Simulation oszillieren


Vos sieht hierin die Zukunft des Designs: eine Disziplin, die nicht mehr nur gestaltet, sondern erlebbar macht.
Moooi: 25 Jahre visionäres Design
Die Zusammenarbeit mit Moooi ist dabei mehr als ein Karriereschritt – sie ist ein Statement. Das niederländische Designlabel, gegründet 2001, steht seit jeher für experimentelle, emotionale und grenzüberschreitende Gestaltung.
Zur Milan Design Week 2026 feiert Moooi sein 25-jähriges Bestehen mit einer spektakulären, silbernen Inszenierung. Die Ausstellung reflektiert die Geschichte der Marke und blickt gleichzeitig in die Zukunft – eine Zukunft, die perfekt mit Vos’ Vision harmoniert:






Design als Erlebnis, als Emotion, als kontinuierlicher Wandel.
Ein Blick in die Zukunft des Designs
Kilian Vos zeigt eindrucksvoll, wohin sich Design bewegt: weg von klaren Kategorien, hin zu fluiden Übergängen. Ihre Arbeit steht für eine neue Ära, in der digitale Technologien nicht nur Werkzeuge sind, sondern kreative Räume eröffnen.
Die Grenze zwischen real und virtuell? Sie wird zunehmend irrelevant.
Und genau darin liegt die Kraft ihrer Entwürfe: Sie machen das Unsichtbare sichtbar – und das Unvorstellbare greifbar.








