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Raw Materials: Meret Oppenheim

Ein filmischer Blick in das Haus der Schweizer Surrealistin – und in die Gedankenwelt einer der faszinierendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

In seinem Kurzfilm Meret Lives Here begibt sich Regisseur Matteo Lonardi auf Spurensuche im Haus der Schweizer Surrealistin Meret Oppenheim. In der Casa Costanza im Tessiner Dorf Carona scheinen Kunstwerke, Fundstücke und Alltagsobjekte noch immer den Geist der Künstlerin zu tragen.

Seit Oppenheims Tod im Jahr 1985 nahezu unverändert, wirkt ihr Haus wie ein eingefrorener Ausdruck ihrer Gedankenwelt. Neugier, Disziplin und ein leiser Widerstand gegen Konventionen spiegeln sich in Räumen und Gegenständen wider. Die Umgebung der Casa Costanza inspirierte viele ihrer bekanntesten Arbeiten – Werke, in denen gewöhnliche Objekte des Alltags zu surrealen, poetischen und oft provokanten Skulpturen und Assemblagen transformiert wurden.

“Walking through Meret Oppenheim’s home today feels like entering her state of mind. I was drawn not only to the objects and rooms, but to the sense that Meret never fully left.”
— Matteo Lonardi

Gemeinsam mit Oppenheims Nichte Lisa Wegner, die den künstlerischen Nachlass der Surrealistin betreut, erkundet Lonardi das Haus als Spiegel ihres inneren Kosmos. Zwischen Erinnerungen an das Paris der 1930er-Jahre – wo Oppenheim mit Künstlern wie Max Ernst und Man Ray verkehrte – und ihrem konsequenten Widerstand gegen jede Form der Kategorisierung entsteht ein intimes Porträt der Künstlerin.

Der Film verbindet die poetischen Widersprüche der Casa Costanza mit der geistigen Freiheit und dem spielerischen Witz, die Oppenheims Werk prägen. In den Objekten, Möbeln und Kunstwerken ihres Hauses scheint ihre kreative Energie bis heute weiterzuleben.

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