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Kelly Wearstler startet Side Hustle: Eine Creative Playground Galerie im historischen Poolhouse

Beverly Hills wird zum Schauplatz einer Design-Revolution: Star-Designer Kelly Wearstler öffnet ihr Zuhause für ein kreatives Experiment, das Grenzen zwischen Kunst, Design, Musik und Performance verschwimmen lässt.

Wenn eine Pionierin der Designwelt ein neues Kapitel aufschlägt, dann lohnt es sich, genau hinzusehen. Mit Side Hustle hat Kelly Wearstler, eine der einflussreichsten Gestalterinnen unserer Zeit, eine Plattform geschaffen, die weit über klassische Ausstellungen hinausgeht. Die Kelly Wearstler Side Hustle Galerie ist gleichzeitig kuratorischer Raum, kreative Werkstatt und digitale Bühne für Talente aus aller Welt.

Was Side Hustle so besonders macht, ist die interdisziplinäre Ausrichtung:
Von Skulptur über Malerei, Schmuck, Performance, Film, Musik, Kulinarik bis hin zu Automobildesign und Sport ‒ Wearstler versammelt kreative Stimmen unterschiedlichster Disziplinen unter einem Dach. Die Plattform versteht sich als lebendiges, wachsendes Archiv außergewöhnlicher Arbeiten und Editionen, die die gewohnten Kategorien sprengen.

Ein Zuhause als Galerie
Dass Wearstler für dieses Projekt keinen neutralen Saal, sondern ihr privates Anwesen in Beverly Hills gewählt hat, spricht Bände über ihre persönliche Verbundenheit mit Side Hustle. Das historische Poolhouse ihres Hauses, einst privater Kinoraum mit James-Bond-Atmosphäre, dient als Ausstellungsort der Debütshow „Again, Differently“. Dort zeigt sie Werke internationaler Künstler:innen wie Dozie Kanu, Joana Schneider oder Sam Klemick und setzt damit einen neuen, lebendigen Impuls für kreativen Austausch.

Wearstler selbst erklärt, dass die Idee zu Side Hustle organisch aus ihrer langjährigen Praxis entstanden sei, Künstler:innen regelmäßig in ihre Innenarchitektur- und Produktwelt einzubinden. Mit dieser Galerie wolle sie nun die Dynamik umkehren: nicht Kunst in Räume zu integrieren, sondern Räume zu schaffen, die Kunst und Design gleichberechtigt atmen lassen.

Fördern statt präsentieren
Im Gespräch mit dem AD Magazin betont Wearstler, dass Side Hustle mehr als nur ein Verkaufsraum sei:

„Es geht darum, einen tieferen Dialog zwischen Design und Kunst zu fördern und Kreative dazu zu ermutigen, wirklich disziplinübergreifend zu denken und mit Allerlei zu experimentieren.“

Sie sieht ihre Rolle nicht als traditionelle Galeristin, sondern als Unterstützerin, Kuratorin und Sparringspartnerin für aufregende neue Stimmen der Kreativwelt.

Mit einer digitalen Plattform und Präsenz in sozialen Medien verknüpft Side Hustle den physischen Raum mit einem globalen Publikum, sodass Künstler:innen, Sammler:innen und Designbegeisterte gleichermaßen eingeladen sind, die kreative Zukunft mitzugestalten.

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