In einer Zeit, in der Reisen weit mehr bedeutet als eine Übernachtung, steht The Hoxton Hotels für eine neue Welle urbaner Gastlichkeit: Boutique-Hotels, die nicht einfach global skaliert werden, sondern tief in ihren jeweiligen Stadtvierteln verwurzelt sind. Vom Ursprung im Londoner Shoreditch im Jahr 2006 bis hin zu Häusern in Wien, Berlin, Paris, Barcelona oder New York — jedes Hoxton ist so individuell wie seine Nachbarschaft und möchte nicht nur Besucher, sondern auch Einheimische anziehen.

Schon beim Betreten spürt man es: Die Lobby ist nicht nur Empfangsbereich, sie ist „Offenes Haus“. Große Tische, gemütliche Sitzgruppen, Tageslicht und eine dreidimensionale Energie machen sie zum sozialen Herzstück. Hier trifft man sich zum Frühstück, arbeitet am Laptop, plaudert bei einem Glas Wein oder entdeckt lokale Gespräche – ein Raum, der Gäste, Nachbarn, Kreative und Reisende zugleich empfängt.
Philosophie: Lokale Verbundenheit als DNA
Was The Hoxton von klassischen Hotelketten unterscheidet, ist ein Prinzip, das über Standard-Gastfreundschaft hinausgeht: Jedes Hotel ist ein Spiegel seiner Umgebung. Architektur, Kunst, Möbel, Materialien und Farbwelten orientieren sich nicht an einem universellen Katalog, sondern an der Identität des Viertels. In Berlin etwa verschmilzt die kreative Energie Charlottenburgs mit zeitgenössischem Design; in Paris wird der Charme eines historischen Stadtpalais modern interpretiert. Diese Interieurs entstehen oft in Zusammenarbeit mit lokalen Designern und Kunstschaffenden.


Das Engagement geht über ästhetische Bezüge hinaus: Mit Initiativen wie Good Neighbours will die Marke nachbarschaftliches Miteinander fördern – sei es durch Unterstützung lokaler Projekte, Partnerschaften mit Produzenten oder verantwortungsvolle Nachhaltigkeitspraktiken. Die Hotels verstehen sich als Teil der Stadtgemeinschaft, nicht als abgeschirmte Oasen für Tourist*innen.
Design trifft Alltag – Räume für Begegnung
Das charakteristische Interieur ist von zwei Polen inspiriert: wohnlicher Komfort und städtische Coolness. Hoxton-Hotels setzen bewusst auf Layered Interiors — eine Mischung aus Vintage, lokalem Handwerk, Kunstobjekten und moderner Ästhetik. Möbel wirken „gesammelt“, nicht „gekauft“; Textilien, Kunstwerke oder Fundstücke erzählen Geschichten des jeweiligen Ortes. Dadurch entsteht ein Gefühl von Zuhause auf Reisen.


Doch das Design ist kein Selbstzweck: Es dient der Begegnung. Die Lobby wird zur All-Day-Destination. Restaurants, Bars und Café-Corners sind offen für Nachbarn ebenso wie für Entdecker*innen. Durchdachte Raumsequenzen schaffen einen fließenden Übergang zwischen Rückzug und Geselligkeit – eine Balance, die Moderne, Wärme und Ungezwungenheit vereint.
Globale Präsenz, lokale Präsenz
Heute zählt The Hoxton rund 18 Häuser in 15 Städten weltweit — von London über Amsterdam und Barcelona bis New York und Chicago.


Doch trotz internationaler Expansion bleibt die Marke dem „Nachbarschaftsprinzip“ treu: Jeder Standort wird bewusst in ein lebendiges Viertel integriert. Diese urbane Vernetzung ist Teil des Konzepts: ein Hotel, das nicht nur besucht, sondern erlebt wird. So wird jede Reise zu einer Entdeckungsreise durch Kultur, Community und Kreativität.

Hospitality neu gedacht
The Hoxton Hotels stehen für eine Form von Gastlichkeit, die lokale Identität, offenes Design und soziale Räume miteinander verbindet. Sie fordern traditionelle Hotelkonzepte heraus, indem sie Lobbys zu lebendigen Treffpunkten machen, Kunst und Handwerk integrieren und ihre Türen bewusst für Einheimische öffnen. Es ist eine Form von urbaner Lebenskunst, die Reisen, Arbeiten, Genießen und Verweilen in einem fließenden Erlebnis verknüpft — und damit weit über die reine Unterkunft hinausgeht.







